Sozialversicherungsrecht für Selbständige, Arbeitgeber, Rechtsanwälte

Sozialversicherungsrecht: Von der Praxis für die Praxis
für Unternehmen, Arbeitgeber, Selbständige, Freiberufler, Honorarkräfte, Rechtsanwälte usw.

Mit über 30 Jahren praktischer Erfahrung aus mittelständischen und großen Unternehmen sowie selbständiger Tätigkeit bieten wir Ihnen ein auf Sie zugeschnittenes Paket. Sie wählen den Bereich und den Umfang der einzelnen Tätigkeiten – entweder als einzelner Auftrag oder als Dauermandat sind wir gerne für Sie tätig.

 

Beispiele möglicher Aufgaben:

  • Beurteilung der Versicherungspflicht (Renten- und Krankenversicherung) von Mitarbeitern, Geschäftsführern, Selbständigen (neutrale Beratung als Kurzinformation oder Gutachten),
  • Anmeldung zur Rentenversicherung (auch nachträgliches Anmeldeverfahren incl. Beratung, Informationen zu Vor- und Nachteilen, praktische Hilfestellung), entweder als (telefonische) Beratung oder Begleitung oder Übernahme des gesamten Anmeldeverfahrens zur Deutschen Rentenversicherung,
  • Beratung/Abrechnungsmodalitäten für die Lohn- und Gehaltsabrechnung,
  • Beratung/praktische Unterstützung bei der Betriebsprüfung (Deutsche Rentenversicherung und ggf. Lohnsteueraußenprüfung), Bescheidüberprüfungen aus Betriebsprüfungen, Übernahme von Widerspruchsverfahren bzw. Klageverfahren gegenüber der Deutschen Rentenversicherung

 

Aktuelles:

Der Zoll ermittelt gegen Schwarzarbeit – jetzt hat er zusätzliche Instrumente erhalten. Der Bundestag gewährte den Ermittlern zusätzliche Prüf- und Ermittlungsmöglichkeiten. Die Finanzkontrolle beim Zoll erhält nun zum Beispiel ein zentrales Informationssystem für bundesweite Aufklärungen. Darüber hinaus erhalten die Fahnder Zugriff auf das Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamtes und damit auf alle Halterdaten. Insbesondere können so Verstöße im Taxi- und Speditionsgewerbe besser aufgeklärt werden.

 

Aktuelles aus der Rechtsprechung:

Ein Unternehmen hatte eine OHG “beschäftigt” bzw. einen Vertrag mit der OHG geschlossen, in dem vereinbart wurde, Aufgaben zu übernehmen. Diese Aufgaben übernahmen die Mitarbeiter bzw. die Geschäftsführer der OHG. Nach Prüfung der Sachlage durch die Deutsche Rentenversicherung wurde festgestellt, dass es sich hierbei um Tätigkeiten handelt, die mehr dem Angestelltenstatus zuzuordnen war. Das Unternehmen sollte rückwirkend für die vergangenen vier Jahre alle Sozialversicherungsbeiträge nebst Säumniszuschläge zahlen – rund 46.000 Euro (sowie eine Strafe von 20.000 Euro). Der Widerspruch hatte keinen Erfolg – auch die anschließende Klage nicht (Sozialgericht Heilbronn Az S 11 R 1878/16).

 

Fazit: Die Gründung einer OHG (oder sonstigen Unternehmung) ist keine Möglichkeit, Sozialversicherungsbeiträge zu “sparen”.

 

Handeln Sie vorher, überprüfen Sie Ihre betriebliche Organisation und den Einsatz von “Selbständigen”. Gern helfen wir Ihnen rund um die Prüfung der Sozialversicherung(s-Pflicht), wir übernehmen die Analyse Ihrer Organisation und schlagen Ihnen ggf. Änderungen zum Einsatz von wirklich selbständig Tätigen vor.

 

Natürlich übernehmen wir auch Mandate, wenn bereits ein unerfreulicher Bescheid vorliegt…

 

Ihre Dipl.-Betr./Rentenberaterin Petra Schewe und Kooperationspartner

www.InBeRe.de