Sozialversicherungsrecht für Arbeitgeber, Selbständige, Rechtsanwälte

Sozialversicherungsrecht: Von der Praxis für die Praxis

für Unternehmen, Arbeitgeber, Selbständige, Freiberufler, Rechtsanwälte

Mit über 25 Jahren praktischer Erfahrung aus mittelständischen und großen Unternehmen bieten wir Ihnen ein auf Sie zugeschnittenes Paket. Sie wählen den Bereich und den Umfang der einzelnen Tätigkeiten – entweder als einzelner Auftrag oder als Dauermandat sind wir gerne für Sie tätig.

 

Beispiele aus dem Sozialversicherungsrecht:

  • Beurteilung der Versicherungspflicht (Statusfeststellung) von Mitarbeitern, Geschäftsführern, Selbständigen – Prüfung, Verhandlung, Widerspruchsverfahren, Klageverfahren,
  • Begleitung im Weg zur/in der Selbständigkeit,
  • Beratung zu Meldungen, ggf. vorhandene Versicherungspflicht, Beitragsvarianten zu Krankenkasse, (freiw.) Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung,
  • Betriebliche Altersvorsorgeplanung und -einrichtung sowie ggf. Beurteilung vorhandener Produkte,
  • Unterstützung rund um die Lohn- und Gehaltsabrechnung,
  • Unterstützung bei der Betriebsprüfung (Deutsche Rentenversicherung und ggf. Lohnsteueraußenprüfung),
  • Unterstützung bei den Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften),
  • Unterstützung bei der Künstlersozialversicherung.

 

Aktuelles zum Jahreswechsel 2017:

Der Zoll ermittelt gegen Schwarzarbeit – jetzt erhält er zusätzliche Instrumente. Der Bundestag gewährte den Ermittlern zusätzliche Prüf- und Ermittlungsmöglichkeiten. Die Finanzkontrolle beim Zoll erhält zum Beispiel ein zentrales Informationssystem für bundesweite Aufklärungen. Darüber hinaus erhalten die Fahnder Zugriff auf das Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamtes und damit auf alle Halterdaten. Insbesondere können so Verstöße im Taxi- und Speditionsgewerbe besser aufgeklärt werden. Sobald auch das OK des Bundesrates vorliegt, werden die neuen Möglichkeiten greifen.

 

Aktuelles aus der Rechtsprechung:

Ein Unternehmen hatte eine OHG „beschäftigt“ bzw. einen Vertrag mit der OHG geschlossen, in dem vereinbart wurde, Aufgaben zu übernehmen. Diese Aufgaben übernahmen die Mitarbeiter bzw. die Geschäftsführer der OHG. Nach Prüfung der Sachlage durch die Deutsche Rentenversicherung wurde festgestellt, dass es sich hierbei um Tätigkeiten handelt, die mehr dem Angestelltenstatus zuzuordnen war. Das Unternehmen sollte rückwirkend für die vergangenen vier Jahre alle Sozialversicherungsbeiträge nebst Säumniszuschläge zahlen – rund 46.000 Euro (sowie eine Strafe von 20.000 Euro). Der Widerspruch hatte keinen Erfolg – auch die anschließende Klage nicht (Sozialgericht Heilbronn Az S 11 R 1878/16).

 

Fazit: Die Gründung einer OHG (oder sonstigen Unternehmung) ist keine Möglichkeit, Sozialversicherungsbeiträge zu „sparen“. 

 

Handeln Sie vorher, überprüfen Sie Ihre betriebliche Organisation und den Einsatz von „Selbständigen“. Gern helfen wir Ihnen rund um die Prüfung der Sozialversicherung(s-Pflicht), wir übernehmen die Analyse Ihrer Organisation und schlagen Ihnen ggf. Änderungen zum Einsatz von wirklich selbständig Tätigen vor.

 

Rufen Sie uns an – wir kommen zu einem unverbindlichen Gespräch.

 

Ihre Dipl.-Betr./Rentenberaterin Petra Schewe und Kooperationspartner