Rentenkonto bei der Deutschen Rentenversicherung

Das Rentenkonto

Die Deutsche Rentenversicherung führt für jeden Versicherten ein jeweils eigenes Rentenversicherungskonto. Hier werden alle Versicherungszeiten erfasst, die gemeldet wurden. Die Zeiten werden durch den Arbeitgeber gemeldet, ggf. durch die Arbeitsagentur bei Arbeitslosigkeit, durch die gesetzliche Krankenkasse bei der Zahlung von Krankengeld. Daneben sind noch zahlreiche andere Varianten möglich, zum Beispiel die Meldung für die “Mütterrente”.

 

Warum ist das Rentenkonto so wichtig?

Das Rentenkonto bildet die Berechnungsgrundlage für Ihre spätere Rente. Aus diesen Versicherungszeiten wird die Rente errechnet. Fehlen Zeiten oder sind Zeiten nicht korrekt erfasst, kann es sein, dass die Rente geringer ausfällt oder Sie eine Rente gar nicht erst erhalten.

 

Unterlagen über Ihr Rentenkonto

Sie erhalten mit Ihrem ersten Job bzw. der ersten sozialversicherungsrechtlichen Beschäftigung eine Rentenversicherungsnummer. In diesem “Konto” werden nun alle Daten erfasst – es entsteht Ihr “Versicherungsleben”.

 

Die erste Information der Deutschen Rentenversicherung an den Versicherten gibt es ab dem 27. Lebensjahr, aber nur, wenn auch 60 Kalendermonate an Zeiten (5 Jahre) vorliegen (§ 109 SGB VI). Diese sog. Renteninformation gibt einen Überblick über die bereits “angesparten” und berechneten Zeiten ab Zeitpunkt der Regelaltersrente, die Höhe einer ggf. möglichen Erwerbsminderungsrente und eine Hochrechnung über die Höhe einer möglichen Rente zum Zeitpunkt der Regelaltersrente (wenn so weitergearbeitet wird wie bisher).

 

Zu Ihrem 43. Lebensjahr wird automatisch von der Deutschen Rentenversicherung (falls ein Konto vorliegt) ein sog. Kontenklärungsverfahrens durchgeführt. Sie erhalten einen aktuellen Versicherungsverlauf und einen Fragebogen zur Kontenklärung zugeschickt.

 

Jetzt wäre es sinnvoll, etwas näher in die Unterlagen zu schauen, ob auch wirklich alles richtig ist. Denn jetzt greifen auch Fristen – zum Beispiel können Sie nur bis zum 45. Lebensjahr Beiträge für Ausbildungszeiten nachzahlen…

 

Ab Ihrem 55. Lebensjahr erhalten Sie alle drei Jahre eine Rentenauskunft mit Versicherungsverlauf. Sie beinhaltet – wie die Renteninformation – Daten über die möglichen Höhen der Rente. Die Rentenauskunft gibt Ihnen auch Auskunft über die bereits vorliegenden (Warte)Zeiten, die Sie für die weitere Rentenarten (zum Beispiel Rente für langjährig Versicherte) bereits erworben haben und wann Sie (bei Vorliegen aller Voraussetzungen) verschiedene Renten in Anspruch nehmen können.

 

Spätestens jetzt sollten Sie etwas genauer hinschauen. Stimmen alles Zeiten? Wurden die Gehaltssummen richtig übernommen? Fehlt etwas? Ist die Ausbildung eingetragen? Sind Zeiten, in denen Sie kein Geld erhalten haben, aber bewertet werden müssen, auch wirklich eingetragen und bewertet? Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser…. Fehler sind menschlich, auch bei der Deutschen Rentenversicherung.

 

Gern helfe ich Ihnen, den Überblick nicht zu verlieren und “übersetze” für Sie das umfangreiche Werk der Rentenauskunft, gebe Hinweise (zum Beispiel zu den “Nebenkosten” bei der Auszahlung), Tipps, Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise bis zur Übernahme der vollständigen Prüfung mit allen Einzelheiten und übernehme die

Kontenklärung

bei der Deutschen Rentenversicherung für Sie.

 

Ihre Rentenberaterin Petra Schewe

www.InBeRe.de