Pflege – praktische und rechtliche Hilfen

Pflegerecht

Eine Pflegesituation kommt häufig schleichend. Eine Zeit sind gelegentliche Hilfen notwendig, plötzlich geht es nicht mehr mit „gelegentlich“. Viele Angehörige stehen dann vor einer schwierigen Aufgabe: selber pflegen oder sich eine gelegentliche Hilfe suchen oder ist eine dauerhafte Einrichtung die richtige Lösung? Eine Patentlösung gibt es nicht, aber wir können Ihnen helfen, eine gute Entscheidung zu treffen und Sie in der täglichen Pflegeorganisation oder auch in der Hilfe rund um die richtigen Anträge unterstützen. Eine gute Pflege kostet viel Geld – wir achten für Sie darauf (wenn Sie dies wünschen), dass alle Möglichkeiten für eine finanzielle Unterstützung ausgeschöpft werden.

 

Allgemeine Informationen

Sie erhalten auf Ihren persönlichen Bedarf passgenaue Informationen (Beispiel: über die Pflegeversicherung, finanzielle Hilfen, soziale Absicherung, weitere Anlaufstellen bei Bedarf).

 

Wollen Sie selbst aktiv werden? Im Blog finden Sie einige Erläuterungen.

Folgen Sie dem Link Blog Pflege

 

Antragstellung bei der Pflegekasse

Wir erläutern Ihnen die Vorgehensweise, besprechen, was zu tun ist, wer zuständig ist. Gern übernehmen wir für Sie auch den gesamten Papierkram…

 

Vorbereitung auf den medizinischen Dienst

Ausschlaggebend für eine richtige Eingruppierung in einen Pflegegrad ist ein medizinisches Gutachten Ihrer Pflegekasse. Damit Sie wissen, was in einem solchen Termin passiert, erläutern wir gerne die Einzelheiten, gehen mit Ihnen die Fragen durch und erklären die wichtigen Dinge.

Natürlich kommen wir auch zu Ihnen nach Hause und „spielen“ einen Gutachtertermin einmal mit Ihnen durch. So sind Sie gut vorbereitet und wissen, was passiert.

 

Wollen Sie selbst aktiv werden? Hierfür haben wir ein „Pflegetagebuch“ entwickelt, was alle Fragen erklärt und Ihnen bei der Begutachtung helfen kann.

Zum Download: Praxisthema 1_Pflegetagebuch 2017_

Weitere Hilfe-Broschüren im Shop ab Mitte September 2017.

 

Pflegende Angehörige

Wir unterstützen Sie bei der Organisation der Pflege, helfen bei der Auswahl von Pflegediensten oder sonstigen Hilfen mit unseren Kooperationspartnern Pflege. Natürlich können wir auch gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber über Möglichkeiten einer Auszeit, einer Reduzierung der Arbeitszeit sprechen – von (ehemaliger) Personalerin zum Personaler. 

 

Sonstige Hilfe

Ob es um Zuschüsse der Pflegeversicherung geht oder ein betriebswirtschaftlicher Blick in das Angebot auf einen neuen Rollstuhl oder sonstige Hilfsmittel. Sprechen Sie uns an.

 

Prüfung des Pflegegutachtens:

Bei Ihnen war bereits der medizinische Dienst? Sie haben nicht den gewünschten Pflegegrad erhalten, und wissen nicht warum…

Wir prüfen das Pflegegutachten, erläutern Ihnen die Einzelheiten, besprechen mit Ihnen, warum „es nicht geklappt hat“, geben Ihnen Informationen zur weiteren (sinnvollen) Vorgehensweise. Natürlich unterstützen wir Sie auch bei den weiteren (rechtlichen) Schritten (siehe unten), wenn Sie es wünschen.

 

Rechtliche Unterstützung:

Als rechtlich zugelassene Rentenberaterin vertrete ich Sie vor Behörden oder vor Sozialgerichten – ganz nach Ihren Wünschen. Im Widerspruchsverfahren (ggf. falsche Eingruppierung in die Pflegegrade, Ablehnung eines Pflegegrades, Hilfsmittel nicht anerkannt usw.) bis zum Gericht (Sozialgerichte, Landessozialgerichte). In Kooperation mit meinen Partnern sind auch arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen möglich, Organisation von Erbschaft, Schenkung und steuerlichen Angelegenheiten.

 

Vorträge:

In Zusammenarbeit mit der VHS Lich veranstalten wir regelmäßig Informationstage (siehe Vorträge, Seminare auf dieser Homepage). Gelegentlich halten wir auch Vorträge bei Vereinen, Nachbarschaftshilfen. Informieren Sie sich bei Ihrem Verein vor Ort, ob eine Veranstaltung geplant ist. Gern arbeiten wir auch mit Ihrem Verein vor Ort zusammen.
Die Vortragsthemen:
Pflegeversicherung (der neue Pflegegrad, Antrag, Prüfung), Entlastung für Angehörige (Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Tages- und Nachtpflege), Hilfsmittel, Umbaumaßnahmen, gesundheitliche Hilfen für Angehörige, finanzielle Fragen (Pflegegeld und Co, Rentenpunkte, Arbeitslosengeld für Pflegende + ggf. Steuern, Erbe), Pflegeheime (neue Regeln), Möglichkeiten der praktischen Hilfe durch diverse Institutionen.

 

Weitere Informationen:

Bundesministerium Justiz und Verbraucherschutz: Broschüre mit Formularen zum Betreuungsrecht bzw. Vorsorgevollmacht und zur Patientenverfügung:

Link zur Betreuung

Link zur Patientenverfügung

 

Ihre Rentenberaterin Petra Schewe