Pflege – praktische und rechtliche Hilfen

Pflegerecht

Eine Pflegesituation kommt häufig schleichend. Eine Zeit sind gelegentliche Hilfen notwendig, plötzlich geht es nicht mehr mit „gelegentlich“. Viele Angehörige stehen dann vor einer schwierigen Aufgabe: selber pflegen oder sich eine gelegentliche Hilfe suchen oder ist eine dauerhafte Einrichtung die richtige Lösung? Eine Patentlösung gibt es nicht, aber wir können Ihnen helfen, eine gute Entscheidung zu treffen und Sie in der täglichen Pflegeorganisation oder auch in der Hilfe rund um die richtigen Anträge unterstützen. Eine gute Pflege kostet viel Geld – wir achten für Sie darauf (wenn Sie dies wünschen), dass alle Möglichkeiten für eine finanzielle Unterstützung ausgeschöpft werden.

 

Hilfe: konkret und passgenau

Informationen:

Sie erhalten auf Ihren persönlichen Bedarf passgenaue Informationen (Beispiel: über die Pflegeversicherung, finanzielle Hilfen, soziale Absicherung, weitere Anlaufstellen bei Bedarf).

 

Praktische Hilfen:

Wir besprechen mit Ihnen, wann was zu tun ist. Bereiten Sie auf den Besuch des med. Dienstes vor und sind dabei, wenn Sie es wünschen. Natürlich übernehmen wir auch alle weiteren Aufgaben, soweit Sie es benötigen und wünschen. Ob es um Zuschüsse der Pflegeversicherung geht oder ein betriebswirtschaftlicher Blick in das Angebot auf einen neuen Rollstuhl oder sonstige Hilfsmittel. Natürlich können wir auch gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber über Möglichkeiten einer Auszeit, einer Reduzierung der Arbeitszeit sprechen – von (ehemaliger) Personalerin zum Personaler. Gern unterstützen wir Sie auch bei der Auswahl von Pflegediensten oder sonstigen Hilfen. Selbstverständlich übernehmen wir auch die rechtliche Seite rund um die Pflege – Verhandlung mit Behörden oder Unternehmen, Widersprüche oder Klageverfahren (siehe unten).

 

Prüfung des Pflegegutachtens:

Bei Ihnen war bereits der medizinische Dienst? Sie haben nicht den gewünschten Pflegegrad erhalten, und wissen nicht warum…

Wir prüfen das Pflegegutachten, erläutern Ihnen die Einzelheiten, besprechen mit Ihnen, warum „es nicht geklappt hat“, geben Ihnen Informationen zur weiteren (sinnvollen) Vorgehensweise. Natürlich unterstützen wir Sie auch bei den weiteren (rechtlichen) Schritten (siehe unten), wenn Sie es wünschen.

 

Vorträge:

In Zusammenarbeit mit der VHS Lich veranstalten wir regelmäßig Informationstage (siehe Vorträge, Seminare auf dieser Homepage). Gelegentlich halten wir auch Vorträge bei Vereinen, Nachbarschaftshilfen. Informieren Sie sich bei Ihrem Verein vor Ort, ob eine Veranstaltung geplant ist. Gern arbeiten wir auch mit Ihrem Verein vor Ort zusammen.
Die Vortragsthemen:
Pflegeversicherung (der neue Pflegegrad, Antrag, Prüfung), Entlastung für Angehörige (Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Tages- und Nachtpflege), Hilfsmittel, Umbaumaßnahmen, gesundheitliche Hilfen für Angehörige, finanzielle Fragen (Pflegegeld und Co, Rentenpunkte, Arbeitslosengeld für Pflegende + ggf. Steuern, Erbe), Pflegeheime (neue Regeln), Möglichkeiten der praktischen Hilfe durch diverse Institutionen.

 

Rechtliche Unterstützung:

Als rechtlich zugelassene Rentenberaterin vertrete ich Sie vor Behörden oder vor Sozialgerichten – ganz nach Ihren Wünschen. Im Widerspruchsverfahren (ggf. falsche Eingruppierung in die Pflegegrade, Ablehnung eines Pflegegrades, Hilfsmittel nicht anerkannt usw.) bis zum Gericht (Sozialgerichte, Landessozialgerichte). In Kooperation mit meinen Partnern sind auch arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen möglich, Organisation von Erbschaft, Schenkung und steuerlichen Angelegenheiten.

 

Natürlich geht auch ein „Rund-um-sorglos-Paket“: von der ersten Besprechung, Antragsstellung, Teilnahme beim Gutachtertermin des medizinischen Dienstes, Prüfung des Gutachtens, ggf. rechtliche Gegenmaßnahmen, Betreuung/praktische Hilfe über die weitere Zeit…

 

Ihre Rentenberaterin Petra Schewe