Krankenkassen – Leistungen und Kosten –
Krankenversicherungskosten sparen…

Krankenversicherungskosten sparen

Sie sind in der gesetzlichen Krankenversicherung und zahlen jeden Monat einen hohen Beitrag und fragen sich, ob nicht die Möglichkeit besteht, Krankenversicherungskosten zu sparen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten (je nach Ihrer persönlichen Situation) viele Hundert Euro weniger zu zahlen. Eine Auswahl:

  • Sie sind in einem Angestellenverhältnis, das bedeutet, Sie zahlen jeden Monat einen bestimmten Prozentsatz von Ihrem Gehalt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Beitrag zu senken z.B. durch Veränderung Ihres Bruttos oder Sie haben (eigentlich) einen anderen SV-Status, weil Sie z.B. eine Führungsposition/Geschäftsführung innehaben, die möglicherweise eine Pflichtversicherung ausschließt oder einen anderen Tarif zulässt.
  • Sie sind selbständig und zahlen jeden Monat einen hohen Beitrag, der weder nachvollziehbar ist noch Ihrer finanziellen Situation entspricht. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Beitrag zu senken.
  • Sie wollen sich eine “Auszeit” nehmen und haben schon mal etwas von “Nachversicherung, Anschlussversicherung, Sperrzeit” gehört und wollen sich neutral informieren, welche Möglichkeiten bestehen und welche Varianten kostenneutral bzw. kostengünstig sind.
  • Sie wollen sich neutral beraten lassen, was Pflichtversicherung, freiwillige Versicherung, private Versicherung und möglich Kosten in verschiedenen Lebenssituationen bedeutet, so dass Sie heute die richtigen Weichen für morgen stellen können.

 

Ein Fall aus der Praxis – im Angestelltenverhältnis:

Eine Angestellte möchte sich beruflich verändern. Da sie nicht in die “Mühlen” der Arbeitsagentur geraten möchte, hat sie sich vorgestellt, eine gewisse Zeit gar nicht zu arbeiten. Sie fragt nach verschiedenen Möglichkeiten, nach Sozialversicherungkosten (z.B. Krankenkasse). Ich erläutere ihr die verschiedenen Varianten der Versicherungen, der Pflichtversicherungen in ihrem individuellen Fall, die Möglichkeiten, was frau tun kann, was frau tun muss, welche Voraussetzungen zu treffen sind, welche Fristen einzuhalten sind und die jeweiligen Kosten sowie mögliche Kostenübernahmen von verschiedenen Behörden. Im Fazit konnte ich ihr einen Weg empfehlen.

Die Mandantin hat diesen Weg eingeschlagen und konnte, ohne Kosten, eine kleine Auszeit nehmen und schöpfte durch diese Ruhephase wieder Kraft für einen Neuanfang in ihrem Traumjob. Die Beratung erfolgte im Rahmen einer Erstberatung (120 Euro), sie “sparte” Sozialversicherungskosten von über 400 Euro und konnte die Erstberatungskosten auch noch von Ihrer Steuerlast absetzen.

 

Ein Fall aus der Praxis – als Rentner:

Ein Ehepaar, lange im Ausland, kommt nach Deutschland zurück. Sie haben die Möglichkeit, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Die Kosten sind enorm, da sie in den vielen Jahren keine “Altersrücklagen” bei der privaten Krankenversicherung abschließen konnten. Die Prüfung ergab, dass auch ein Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung erfolgen konnte – allerdings nur in den Bereich der “freiwillig Versicherten”. Die Wahl fiel auf eine gesetzliche Krankenversicherung, weil diese Kosten immer noch geringer waren als bei einer privaten Krankenversicherung. Allerdings musste ein Ehepartner den Höchstbeitrag zahlen, da noch Zinseinkünfte zu verbeitragen waren. Eine neue Gesetzgebung machte es im August 2017 möglich, den Beitrag nochmals wesentlich zu reduzieren. Es gab Kinder, die nun für die “Vorversicherungszeit” angerechnet werden. Der Antrag ergab eine Umgruppierung von “freiwillig” in “Pflicht” für einen Ehepartner mit einer Ersparnis von rund Euro 3.000 im Jahr.

 

Die Ersparnis betrug auch hier ein Vielfaches von den angefallenen Beratungskosten und der praktischen Hilfe.

Ihre Rentenberaterin Petra Schewe

www.InBeRe.de