Krankenkassen – Leistungen und Kosten –
zurück in die gesetzliche Krankenversicherung…

Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung

Lohnt sich ein Wechsel von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung? Was kosten die verschiedenen Krankenkassensysteme? Neutrale Beratung auf Sie zugeschnitten – kein Verkauf von Versicherungen.

 

Sie sollten zeitnah (am besten vor dem 55. Lebensjahr) entscheiden, ob für Ihre individuelle Lebenssituation eine private oder eine gesetzliche Krankenversicherung sinnvoll und bezahlbar ist.

 

Es sind somit drei Bereiche zu prüfen:

  1. Gibt es die Möglichkeit eines Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?
  2. Was würde die gesetzliche Krankenversicherung jetzt und in Zukunft kosten?
  3. Kann der Vertrag mit der privaten Krankenversicherung sinnvoll geändert werden?

Zu 1. Voraussetzungen zur Aufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung:

  1. Sie verdienen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze bzw. Jahresarbeitsentgeltgrenze bzw. Bestandsschutzgrenze von 2012 (dabei ist es irrelevant, ob Sie angestellt sind, waren, oder einen Wechsel aus der Selbständigkeit vollziehen).
  2. Sie erhalten Arbeitslosengeld I (nicht Hartz IV) oder Unterhaltsgeld
  3. Sie nehmen ein Studium auf
  4. Sie gehen in die Familienversicherung
  5. Sie gehen ins Ausland für eine Zeit
  6. Und einiges mehr…

Zu 2. Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung

  1. Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung: Sie zahlen rund 8 % Krankenversicherungsbeiträge zzgl. Pflegeversicherung auf Ihr Einkommen (Angestelltenverhältnis) bzw. gesetzliche Renten bis zur Beitragsbemessungsgrenze
  2. Freiwillige Versicherung: Sie zahlen rund 8 % Krankenversicherungsbeiträge zzgl. Pflegeversicherung auf gesetzliche Renten im Alter und auch auf Einkommen (Angestelltenverhältnis). Sind Sie selbständig oder Sie erhalten z.B. Mieteinnahmen etc., so müssen Sie nach “Ihrer Leistungsfähigkeit” zahlen und zwar den vollen Beitrag zur Krankenversicherung (rund 16 %) und Pflegeversicherungsbeiträge – immer bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

Es ist also, je nach persönlicher Ausgangslage, von entscheidender Bedeutung, ob Sie (im Rentenalter) eine Pflichtversicherung (Pflichtversicherung der Rentner = KVdR) oder als freiwillig Versicherte bei der Krankenkasse versichert sind.

Zu 3. Kann der Vertrag mit der privaten Krankenversicherung sinnvoll geändert werden?

Die Verträge mit den privaten Krankenversicherung sind modular aufgebaut. Das bedeutet, je mehr Sie Leistungen “gebucht” haben, desto teurer ist Ihr Vertrag. Die Verträge sind sehr unterschiedlich aufgebaut und variieren nochmals nach der jeweiligen Gesellschaft – und es kommen ständig neue Varianten oder Änderungen hinzu. Da hilft nur: in den Vertrag schauen…

 

Beispiele:

Sie wollen durch einen Tarifwechsel Kosten sparen. Mögliches Problem: Bei einem Zurück in den alten Tarif oder (wieder) niedrigerem Selbstbehalt wird eine Gesundheitsprüfung verlangt. Das Ergebnis könnte ein Risikozuschlag sein.

 

Wechselt man weder den Tarif, noch den Selbstbehalt, so könnte doch der Baustein „Krankentagegeld“ im Rentenalter storniert werden.

 

Verbrauchen Sie Ihre Altersrückstellung vorzeitig (siehe § 204 Versicherungsvertragsgesetz), so kann der aktuelle Beitrag sinken. Doch Achtung: im Alter können die Kosten enorm steigen. Diese Kosten-Variante ist also nur sinnvoll mit z.B. einem Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung oder anderen Vorstellungen.

 

Sie gehen im Alter in den Basis- bzw. Standardtarif der privaten Krankenversicherung. Der Wechsel ist allerdings an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Die Leistungen sind ggf. identisch mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kosten entsprechen max. den Höchstkosten der gesetzlichen Krankenversicherung.

Was ist zu tun?

Wir besprechen gemeinsam Ihre Wünsche und prüfen sinnvolle Wege, die Ihrer Lebenssituation entsprechen und Ihren Geldbeutel schonen.

 

Dabei empfehlen wir Ihnen bezogen auf Ihre persönlichen Bedürfnisse mögliche Vorgehensweisen, prüfen die Machbarkeit und rechnen, soweit möglich, heute schon, was es morgen kosten könnte.

 

Ihre Rentenberaterin Petra Schewe

www.InBeRe.de