Altersvorsorge für Verbraucher –
betriebliche Altersvorsorge…

Die Klassiker der betrieblichen Altersvorsorge

Sie haben über Ihren Arbeitgeber im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge einen Vertrag abgeschlossen oder Sie wollen einen abschließen, wie zum Beispiel eine

  • Direktversicherung,
  • Pensionskasse,
  • Pensionsfonds,
  • Unterstützungskasse oder
  • Direktzusage.

Nun fragen Sie sich eventuell:

  • Welche finanziellen Vorteile, aber auch welche Nachteile sind zu beachten?
  • Was soll ich tun bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit?
  • Ist es sinnvoll, einen Vertrag zu kündigen?
  • Was muss ich bei der Krankenkasse und bei der Steuer beachten, wenn die Versicherung ausgezahlt wird?

Was können wir für Sie tun?

  • Beratung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten,
  • Auswirkungen auf Krankenkasse, Pflegekasse, Rentenversicherung und Steuer,
  • mögliche Zusatzkosten bei Abschluss derartiger Verträge,
  • Vor- und Nachteile bei Wechsel des Arbeitgebers, Kündigung, Stilllegung oder Auszahlung,
  • Sichtung Ihres individuellen Vertrages mit Hinweisen auf Besonderheiten, Berechnungen (soweit möglich) und vieles mehr.

Betriebliche Altersvorsorge: Was ist neu ab 2018?

Die Einzahlungen als Entgeltumwandlung (damit steuerfrei) wird von 4 % auf 8 % der Beitragsbemessungsgrenze angehoben. Allerdings entfällt dann der zusätzliche steuerfreie Betrag von Euro 1.800. Die Neuerung gilt nicht für die Sozialversicherung – es verbleibt bei den 4 %.

 

Abfindungsbeträge können auch in die Produkte der betrieblichen Altersvorsorge eingezahlt werden, ohne dass Steuern anfallen (bis 4 % BBG * Anzahl Dienstjahre).

 

Nachzahlung von Beiträgen in die Produkte der betrieblichen Altersvorsorge, wenn das Arbeitsverhältnis ruhte (8 % BBG bis max. 10 Jahre).

 

Zahlt der Arbeitgeber bei Geringverdienern (bis Euro 2.200 Gehalt/Monat im ersten Arbeitsverhältnis) einen Zuschuss zur (kapitalgedeckten) betrieblichen Altersvorsorge zwischen Euro 240 bis Euro 480 im Jahr, erhält der Arbeitgeber vom Finanzamt einen Betrag  von 30 % erstattet (§ 100 EStG).

 

Ab 2018 zugesagte betriebliche Altersvorsorge (Entgeltumwandlung bei der Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds) muss der Arbeitgeber einen Zuschuss von mind. 15 % der geleisteten Beiträge zuzahlen (Ausgleich für seine gesparten Sozialversicherungsbeiträge).

 

Ab 2018 ist es möglich, dass der Arbeitgeber für eine betriebliche Altersvorsorge nur noch eine reine Beitragszusage erteilt. Damit hat der Arbeitgeber künftig keine Risiken mehr zu übernehmen, wenn die betriebliche Altersvorsorge ggf. nicht die Leistungen zahlt die vereinbart worden sind.

 

Neues vom Bundesverfassungsgericht (27.06.2018):

Bisher mussten auf Renten aus einer betrieblichen Altersversorgung (Pensionskasse) auch Beiträge (und zwar VOLLE Beiträge) zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden, auch wenn die Einzahlungen (zum Teil) nicht über den Arbeitgeber steuer- und beitragsfrei abgerechnet wurden. Nun hat das Bundesverfassungsgesetz endlich diese Ungleichheit beendet. Werden also Renten von einer Pensionskasse gezahlt und wurden die Beiträge hierfür vom Versicherten selbst aus bereits versteuertem Entgelt aufgebracht, so handelt es sich hierbei um eine vergleichbare Versicherung wie eine rein private Rentenversicherung. Die Zahlung von SV-Beiträgen aus den Rentenzahlungen entfällt ab sofort !!!!

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/bvg18-072.html

 

Gern informieren wir Sie umfassend über  die Vor- und auch Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge.

 

Ihre neutrale Rentenberaterin Petra Schewe

www.InBeRe.de